Anna
Es war nie gedacht, dass du gehst
Du warst für mich nicht nur jemand. Du warst mein ganzes Universum. Nach dem Lärm der Welt. Nach den Zweifeln. Nach mir selbst. Wenn du den Raum betratst, wurde alles still in mir – aber nie leer. Jetzt bist du für immer fort, und alles ist still geblieben. Und… leer.
Anna, du hast Spuren hinterlassen, wie Fußabdrücke im Sand, wie Licht in Wasser – unsichtbar, aber alles durchdringend. Ich spüre dich in den Momenten, die keiner sonst sieht: Wenn der Tag sich leise verabschiedet. Wenn ich lache – aber sofort innehalte. Wenn ich mich nach dir umdrehe, aus Gewohnheit; obwohl ich weiß, dass du nicht kommst und nicht mehr da bist....
Ich weiß, du bist nicht mehr dort, wo ich dich sehen kann. Aber du bist überall dort, wo ich dich vermisse.
Ich rede mit dir, so als wärst du nur kurz weg – so, als würdest du gleich wieder durch die Wohnung gehen und mir dieses Lächeln zuwerfen, das immer sagte: „Ich liebe dich.“ Aber du bist jetzt dort, wo kein Weg mehr zurückführt. Und ich bin hier, in einem Leben, das ohne dich zu leise ist.
Ich kann dich nicht festhalten, aber ich werde dich niemals loslassen. Du fehlst wie ein letzter Ton, der nie verklungen ist – man hört ihn nicht mehr, aber ohne ihn bleibt das Lied unvollständig.
Ich rieche noch manchmal dein Parfum, höre dein Lachen und manchmal – in der Tiefe eines Traums – halte ich dich fest, als wäre nichts geschehen.
Wenn ich die Augen schließe, sehe ich dich nicht nur als Erinnerung – ich sehe dich als Versprechen. Du warst mehr als ein Mensch in meinem Leben. Du warst die Melodie, die mein Herz zum Klingen brachte.
Und wenn Liebe wirklich über den Tod hinausgeht – dann wirst du mich hören, jedes Mal, wenn ich an dich denke.
Ich habe dich nicht für immer verloren. Denn ich trage dich tief im Herzen – durch jeden Tag, durch jede schöne Erinnerung, durch mich selbst hindurch.
Anna ich bleibe – für uns beide
In ewiger Liebe
Dein Maik